100 Grand Prix und 12 Podestplätze, aber kein Sieg: Das ist die Bilanz von Honda-Werkspilot Jenson Button. Wenn es nach dem Briten geht, dann soll sich dies aber schon am kommenden Wochenende in Bahrain ändern. Button wäre richtiggehend enttäuscht, wenn er nicht um den Auftaktsieg mitfighten könnte.

"Wir möchten um Siege kämpfen", kündigte er an. "Wenn wir um den Titel fahren und Siege holen möchten, dann müssen wir beim ersten Rennen damit beginnen. Und das ist Bahrain."

Sein Team sieht Button für diese Aufgabe besser gerüstet "als in allen Jahren" zuvor. "Wir müssen nach Bahrain reisen und um den Sieg mitkämpfen. Alles andere wäre eine Enttäuschung."

Die Voraussetzungen sind nach den erfolgreichen Wintertests jedenfalls gegeben. "Das Wichtigste ist die Zuverlässigkeit und die war bei uns sehr gut", verriet JB gegenüber Reuters. Allein beim Bahrain-Test legte das Team an vier Tagen 4.500 Kilometer zurück. "Das ist unglaublich!", schwärmte Button.

Überhaupt sieht Jenson diesen Test in der Wüste von Bahrain als den "wichtigsten des gesamten Winters" an. Schließlich konnte man am Ort des Saisonauftakts wichtige Daten sammeln.

Hondas Hauptrivale der letzten Wochen und Monate, die Franzosen von Renault, blieben diesem Test jedoch fern. Renault-Technikchef Bob Bell sieht darin aber keinen Nachteil. "Die Tests von Honda haben Michelin mit einer guten Vorgabe für die Reifenwahl versorgt", glaubt er sogar einen Vorteil aus den Honda-Testfahrten ziehen zu können. "Das wird allen Michelin-Teams helfen."