In Mugello stellte Ferrari am Dienstag seine nahe Zukunft vor. Diese hört auf den neuen Namen Ferrari 248 F1. Aber auch die mittel- und langfristige Zukunft der Scuderia wurden diskutiert.
Dabei standen vor allem die Teamoberen im Mittelpunkt: Während Chefdesigner Rory Byrne in den kommenden beiden Jahren eine Beraterrolle übernehmen wird, um "die Zukunft von Ferrari" auf dem Renn- sowie Straßensektor zu überwachen, zeigte sich auch Technikchef Ross Brawn zu einer Vertragsverlängerung bereit.
"Wir besprechen derzeit meine zukünftige Rolle", sagte der derzeitige Technische Direktor im Rahmen der wenig spektakulären 'Präsentation'. "Ich bin bei Ferrari sehr glücklich und mit den Dingen sehr zufrieden. Ich würde gerne auch zukünftig bei Ferrari bleiben."
Zusammen mit dem Vertrag von Brawn laufen auch die Kontrakte mit Michael Schumacher und Teamchef Jean Todt aus. Sowohl Schumacher als auch Todt wollen die Entscheidung über ihre Zukunft erst später in diesem Jahr bekannt geben. Allerdings wird schon lange vermutet, dass Brawn als Nachfolger des kleinen Franzosen die Rolle des Teamchefs übernehmen könnte.
Bereits seit dem letzten Jahr zeichnet der Italiener Aldo Costa als Chefdesigner für die roten Renner verantwortlich. Der 248 F1 ist allerdings das erste Auto das völlig unter seiner Kontrolle entstanden ist. "Wir sind mit unseren Leuten sehr zufrieden", lobte Brawn seine Techniktruppe. "Wenn wir Veränderungen vornehmen, dann werden es keine Ersatzleute, sondern Verstärkungen sein."



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