And the Oscar goes to … F1. So könnte es heute Abend heißen, wenn die weltberühmte Goldstatue in Hollywood verliehen wird. Der von Lewis Hamilton mitproduzierte Blockbuster "F1" ist in vier Kategorien nominiert, darunter als "Bester Film". An der Kinokasse spielte der Film weltweit 635 Millionen US-Dollar ein, weshalb es nicht verwunderlich ist, dass eine Fortsetzung bereits in Arbeit ist.

"Ja, wir arbeiten bereits am Drehbuch", bestätigte Hamilton. "Wir hatten unser erstes Treffen vielleicht Mitte bis Ende des zweiten Halbjahres. Ich, Jerry [Bruckheimer, Produzent] und Joe [Joseph Kosinski, Regisseur] haben über verschiedene Ideen und Richtungen gesprochen, die wir mit dem Drehbuch einschlagen könnten." Der Formel 1-Rekordchampion ist sich bewusst, dass Fortsetzungen in Hollywood durchaus scheitern können und will sicherstellen, dass "alles so wird, wie es sein soll".

Im ersten Teil spielt Brad Pitt den erfahrenen Rennfahrer Sonny Hayes, der nach langer Abwesenheit mit dem fiktiven Team APXGP in die Formel 1 zurückkehrt. Markus und Stephan verraten ihre Meinung zum Film und diskutieren darüber, was am Film gut und was schlecht war.

Die Kunst des Crashens! Schadet der F1-Film dem Sport? (27:29 Min.)

Hamilton bleibt lieber hinter der Kamera

"Es ist unglaublich zu sehen, wie groß die Wirkung ist und wie viele Menschen den Film lieben. Ich bekomme immer noch Nachrichten von Leuten, die den Film gerade erst gesehen haben und denen er die Augen dafür geöffnet hat, worum es bei diesem Sport geht, und die sich nun intensiv damit beschäftigen, um mehr darüber zu erfahren", erklärte Hamilton. Ob Brad Pitt wieder in die Rolle von Sonny Hayes schlüpfen wird, ist genauso unklar wie die Schauplätze des Films.

Für den ersten Teil wurden Rennszenen an ausgewählten Grand-Prix-Wochenenden gedreht, inklusive Cameos diverser aktiver F1-Piloten. Auf die Frage, ob er im zweiten Teil eine größere Rolle einnehmen könnte, antwortete Hamilton: "Mir gefällt die Vorstellung, im Hintergrund zu bleiben, sehr gut. Es macht mir viel mehr Spaß, als tatsächlich vor der Kamera zu stehen." Entsprechend sind weitere Projekte geplant. "Ich habe vor, viele verschiedene Fernsehsendungen, Dokumentationen und Filme zu produzieren."