Vor einer Woche berichtete Philippe Bianchi auf Social Media, dass bei seiner Familie eingebrochen und unter anderem das letzte Kart seines Sohnes Jules, ein KZ 125 Modell ART G, gestohlen wurde. Das Posting verbreitete sich in Windeseile, auch Motorsport-Magazin.com berichtete von dem dreisten Diebstahl. Nun gibt es eine erfreuliche Wendung: Das Go-Kart des verstorbenen F1-Fahrers ist wieder aufgetaucht.
"Ich kann mit großer Freude bestätigen, dass Jules‘ Kart gefunden wurde", schrieb Philippe Bianchi. "Ein großes Dankeschön an alle, die in den sozialen Medien geteilt haben, an die Medien, die die Informationen weitergegeben haben." Insgesamt wurden neun JB17 Forever-Karts gestohlen, nicht alle sind bisher aufgetaucht. "Wir müssen noch ein paar Karts und ein Mini-Moto finden, aber dank Ihnen allen bin ich weiterhin sehr zuversichtlich." Bei JB17 Forever handelt es sich um eine Kartmarke, die in Andenken an den 2015 verstorbenen Formel 1-Fahrer benannt ist.
2025 jährte sich Todestag zum 10. Mal
Bianchi ist bis heute der letzte F1-Pilot, der in Folge eines Unfalls bei einem Grand Prix ums Leben kam. 2025 jährte sich sein Todestag zum zehnten Mal. Als Mentor, Patenonkel und Freund von Charles Leclerc lebt sein Vermächtnis in der Königsklasse allerdings weiter. Um dessen Vermächtnis zu ehren, startete der Ferrari-Pilot beim Japan GP 2024 mit Bianchis Helmdesign.
2014 verlor Bianchi beim Japan-GP in Kurve sieben die Kontrolle über sein Auto, rutschte von der Strecke und schlug in einen Bergungskran ein, der den eine Runde zuvor dort ebenfalls ausgerutschten Sauber von Adrian Sutil von der Strecke transportierte. Neun Monate später verstarb er im Alter von 25 Jahren.



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