"Ich habe ihn instinktiv verteidigt." Nach einem handfesten Zwischenfall bei einem Kart-Event in den USA stellt Antonio Pizzonia klar, dass er lediglich seinen Sohn verteidigt hat. Wie Videos im Netz zeigen, soll der frühere Formel 1-Pilot dabei nicht zimperlich vorgegangen sein. Es ist zu sehen, wie angeblich Pizzonia im Speedsportz Racing Park in Houston einem Mann mit ausgestrecktem Bein in den Rücken springt und dann mit der Faust ins Gesicht schlägt. Zuvor hatte der Mann mit dem Finger auf einen Jungen gezeigt und ihn beschimpft.
Bei dem Jungen soll es sich um seinen Sohn, Antonio Pizzonia Neto, gehandelt haben. Er ging an diesem Tag bei den Superkarts USA Winter Series an den Start und belegte im W30 Junior-Rennen den neunten Rang. Pizzonia wurde, wie TMZ berichtete, nach dem Vorfall wegen Körperverletzung verhaftet. Jetzt teilte er seine Sicht der Dinge auf Instagram. "Ich bin nach einem ereignisreichen Wochenende wieder zu Hause. Es geht mir gut", schrieb der 45-Jährige. In Retrospektive hätte er auf die Situation anders reagiert.
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Ex-F1-Pilot äußert sich
Trotzdem stellte er klar: "In diesem Moment habe ich verstanden, dass mein Sohn - ein Kind - von einem anderen Erwachsenen bedrängt wurde, und instinktiv habe ich ihn verteidigt." 2003 erhielt Pizzonia bei Jaguar die Chance, in der Formel 1 zu fahren. An der Seite von Mark Webber bestritt er elf Rennen, nach dem Großbritannien GP wurde er bei Jaguar durch Justin Wilson ersetzt. Im Jahr darauf wechselte er zu Williams als Testfahrer. Als Ralf Schumacher nach einem Unfall beim USA GP pausieren musste, erhielt Pizzonia für vier Rennen dessen Cockpit.
Mit drei siebten Plätzen zeigte er eine starke Leistung, in Monza stellte er mit 369,9 km/h sogar den damaligen Geschwindigkeitsrekord (368,8 km/h) von Michael Schumacher ein. 2005 darauf kämpfte er gegen Nick Heidfeld um das zweite Williams-Cockpit – und verlor. Auch nach seiner F1-Karriere (2006) fuhr er weiterhin Rennen. 2015 wurde er Meister in der Auto GP World Series und 2023 sowie 2024 in der BOSS GP - Open Class.
Diese Woche stehen die ersten Präsentationen an. Christian & Florian ordnen ein, was die F1-Teams bei den Präsentationen und Tests zeigen werden.



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