Die Formel 1 wird bis mindestens 2034 auf dem Circuit of the Americas (CotA) in Austin fahren. Wenige Stunden vor dem Rennstart heute verkündete die Formel 1 die Vertragsverlängerung mit der Strecke nahe der texanischen Metropole. Der bisherige Vertrag wäre mit dem Grand Prix 2026 ausgelaufen.

Erst am Freitag verkündete der Circuit of the Americas den Bau eines spektakulären Member Clubs. In Kurve 1 soll 2027 ein mehrstöckiges Gebäude mit Pools auf der Dachterrasse eröffnet werden, das über eine Seilbahn mit dem Fahrerlager verbunden ist.

Illustration des Member Club Gebäudes auf dem Circuit of the Americas, das 2027 eröffnet werden soll.
In Austin wird weiterhin kräftig investiert, Foto: Circuit of the Americas

Der CotA ist die bislang einzige Rennstrecke in den Vereinigten Staaten von Amerika, die extra für die Formel 1 erbaut wurde. Seit 2012 gastiert die Königsklasse des Motorsports mit kurzer CoViD-Unterbrechung 2020 in Austin.

Circuit of the Americas US GP für Petrolheads

Nach zahlreichen gescheiterten Versuchen in den USA fasste die Formel 1 auf dem Circuit of the Americas erstmals richtig Fuß. Die Strecke, erbaut vom deutschen Architekten Hermann Tilke, war schon vor dem F1-Boom in den USA ein großer Erfolg und ist seit jeher ein Zuschauermagnet.

Inzwischen befinden sich mit Miami und Las Vegas zwei weitere US-Rennen im Formel-1-Kalender. Austin sticht dabei als Grand Prix für die Motorsportfans heraus, während Miami und Vegas eher Event-Publikum anziehen. Nur das Rennen in Austin wird offiziell als US Grand Prix ausgetragen.

"Die Veranstaltung auf dem Circuit of the Americas ist jedes Jahr ein echtes Highlight für Fans, Fahrer und Teams gleichermaßen und zieht Hunderttausende begeisterter Anhänger an, die die spannende Action auf der Rennstrecke miterleben und die pulsierende Energie der Strecke und der Stadt genießen wollen", lobt Formel-1-Boss Stefano Domenicali.

Die Rennen auf dem Circuit of the Americas sind seit jeher spektakulär. Gestern ging es schon im Sprint richtig zur Sache. Christian erklärt euch im Video, was da am Start genau mit den McLaren-Piloten und Nico Hülkenberg passiert ist:

Crash-Fiasko für Norris & Piastri! McLaren beschuldigt Rivalen! (10:04 Min.)

"Wir freuen uns, dass die Formel 1 in Texas eine Heimat gefunden hat, und sind den Fans, Teams und der gesamten F1-Community dankbar, die uns stets unterstützt und den Grand Prix der Vereinigten Staaten zu einem beliebten Stopp im globalen Kalender gemacht haben", meint CotA-Boss Bobby Epstein.

Mehr US GPs als alle anderen: Austin löst Watkins Glen ab

"Mit diesem Vertrag wird COTA Watkins Glen als dienstälteste Formel-1-Rennstrecke in den Vereinigten Staaten ablösen", freut sich Epstein. Watkins Glen trug von 1961 bis 1980 insgesamt 20-mal den Großen Preis der USA aus.

Domenicali weiß deshalb den Einsatz von Bobby Epstein und des texanischen Gouverneurs Greg Abbott zu schätzen: "Beide haben ihr unerschütterliches Engagement für die Formel 1 unter Beweis gestellt und ihre gemeinsame Vision und Investition haben entscheidend dazu beigetragen, die starke Grundlage zu schaffen, über die wir heute in den USA verfügen."