Andrea Kimi Antonelli hat seine ersten zwölf Formel-1-Rennen absolviert. Die Hälfte der Saison ist damit rum. Das Ergebnis: Position sieben in der Weltmeisterschaft, ein Podium in Kanada und immerhin eine Sprintpole in Miami. Doch nicht alles war gut für den Italiener. Auch Unfälle wie in Österreich schlichen sich unter diese ersten Rennen in der Formel 1. In den vergangenen zwei Grand Prix blieb er zwei Mal hintereinander punktelos. Antonelli ist daher hin- und hergerissen.
Kimi Antonelli: Ich hatte einige Höhen und Tiefen
Im teaminternen Mercedes-Vergleich hinkt Antonelli deutlich hinter George Russell her. Der Brite hat mehr als doppelt so viele Punkte (147 zu 63) und holte einen Rennsieg. Doch gemessen an den Ansprüchen eines Rookies, zeigt sich der 18-jährige versöhnlich.
"Es ging so schnell vorbei. Ich glaube, ich hatte einige Höhen und auch einige Tiefen. Ich bin ziemlich zufrieden, aber nicht superzufrieden. Denn ich denke, ich habe ein paar zu viele Fehler gemacht und meine Herangehensweise, besonders zu Saisonbeginn, war nicht die Beste", so Antonelli.
Dennoch weiß der Rookie, dass es besonders in der aktuellen Formel 1 schwierig ist, zu bestehen. Die Abstände sind geringer denn je – und die anderen Fahrer haben mit den Autos der aktuellen Reglement-Periode teils schon seit 2022 Erfahrung.
Dennoch konnte der Rookie sein Potenzial immer wieder aufblitzen lassen. Etwa bei seiner Sprintpole in Miami, seinem dritten Platz in Kanada, oder seiner Aufholjagd von Platz 16 auf Platz 4 beim ersten Rennen in Australien.
"Man muss nur auf das Qualifying schauen, die Abstände sind extrem gering, und das erklärt und zeigt einem, wie sehr man sich anstrengen muss. Man muss immer auf alles achten", sagt Antonelli.

Antonelli über F1: Verstehe jetzt viel mehr
Besonders ein Wochenende auf dem richtigen Fuß zu starten, ist für den Rookie bisher noch eine Herausforderung. Was ihm 2025 fehlt, ist die Konstanz. "Sobald man etwas zurückliegt, ist man sofort im Rückstand, und es ist ziemlich schwierig, sich wieder zu erholen", so der Italiener.
Im Bezug auf die zweite Saisonhälfte ist Antonelli optimistisch. Besonders, weil er sich mittlerweile eingelebt hat. "Wir hatten einige wirklich gute Momente und, wie ich schon sagte, einige schlechte. Aber ich verstehe jetzt auch viel mehr und habe die Situation besser im Griff. Ich denke, das wird mir in der zweiten Saisonhälfte helfen", so Antonelli.



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