Die Formel 1 kommt in diesem Sommer wieder ins Kino - mit "F1", dem von der Serie selbst unterstützten großen Hollywood-Blockbuster. Die Hauptrolle gehört Brad Pitt, und dafür fuhr er bei den Dreharbeiten schon selbst Rennwägen. Allerdings keine echten F1-Autos. Bis jetzt.
Denn kurz vor der Filmpremiere ermöglichte McLaren Pitt einen besonderen Test. Auf dem Circuit of the Americas, dem Austragungsort des USA-GPs, setzten die amtierenden Konstrukteurs-Weltmeister ihn in den McLaren MCL60 aus dem Jahr 2023. Das Auto holte damals in den Händen von Lando Norris und Oscar Piastri neun Podien, einen Sprint-Sieg und den vierten WM-Rang.
Der MCL60 ist das modernste Auto, mit dem McLaren im Rahmen des F1-Reglements Tests ohne signifikante Einschränkungen private Testfahrten während der Saison veranstalten darf. Neuere Boliden sind stark limitiert. Mit dem MCL60 aber konnten Pitt und McLaren-Pilot Lando Norris einen ganzen Tag auf dem Circuit of the Americas verbringen.
Das sagt Brad Pitt zu seinem ersten F1-Test
Pitt ging nicht völlig ohne Erfahrung in den Test. Für die Rennszenen im Film fuhr er auch selbst. Nämlich in einem Formel-2-Auto, welches mithilfe des F1-Teams von Mercedes äußerlich so modifiziert wurde, um es wie ein F1-Auto aussehen zu lassen. Aber der Schritt von einem F2-Auto zu einem echten modernen F1-Hybrid-Auto mit an die 1.000 PS und viel mehr Abtrieb ist natürlich noch ein großer.
"So etwas habe ich noch nie gespürt, so eine bewusste Wahrnehmung in meinem Leben", beschreibt es Pitt im Podcast 'Beyond the Grid'. "Du bist so fokussiert, aber nicht angespannt. Du bist einfach in diesem unglaublichen Rhythmus. Es ist einfach Wahnsinn."
"Ich versuche, dieses Gefühl des Abtriebs zu erklären, und jedes Mal scheitere ich daran, weil du versuchst, es mit einer Achterbahn zu vergleichen, aber das stimmt gar nicht, weil du den Drehpunkt unter dir spürst, und du drinsitzt", so Pitt. "Ich war einmal in einem Kunstflugzeug, das ist noch das Ähnlichste, aber dieses Ding ist so einzigartig, und ein absolutes Hoch."
"Ich bin noch immer auf diesem Hoch", meint Pitt. "Ich habe 197 Meilen pro Stunde [317 km/h] erreicht. Ich wollte wirklich 200. Weißt du, das schmerzt ein bisschen. Drei Meilen pro Stunde zu langsam auf den Geraden." Wer Pitt im Kino erleben möchte, der kann das übrigens auch mit uns tun - im großen Kino-Event von Motorsport-Magazin.com.



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