In gewisser Weise gibt es zwei Kimi Räikkönen im Medienwald. Der eine wird "Iceman" genannt, weil er so cool ist. Er spricht wenig und leise, angeblich trainieren bereits zahlreiche Jugendliche im Kinderzimmer, das Räikkönen'sche Krächzen zu imitieren. Und dann gibt es jenen Kimi Räikkönen, der im Nachtklub schon mal auf dem Tisch tanzt oder in Vorgärten zeitig am Morgen beim Überwinden von Hecken und Gebüschen beobachtet wird. Zuletzt soll dies in Italien gesichtet worden sein.
In Italien ist bekanntlich auch Ferrari beheimatet. Mit der Scuderia wird Kimi Räikkönen immer öfter in Verbindung gebracht - manche glauben, er habe dort bereits einen Vorvertrag für 2007 unterzeichnet. Bei der jährlichen Weihnachtsfeier antwortete Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo auf eine scherzhaft gemeinte Frage nach den Alkoholexzessen des jungen Finnen: "Es gibt keine Nachtklubs in Maranello und außerdem würde ihn Jean Todt in punkto Alkohol unter Kontrolle halten. Das wäre kein Problem..."
Montezemolo fügte hinzu, dass es "gegen die Natur" sein würde, wenn man jetzt schon bekannt geben würde, dass Räikkönen 2007 bei Ferrari fahren wird. Ein weiterer kleiner Seitenhieb des anscheinend recht gut aufgelegten Präsidenten, Herr Dennis wird sich dennoch nicht die Freude am Alonso-Transfer nehmen lassen...

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