Schlechte Nachricht aus Hockenheim: Die Streckenbetreiber scheinen mit ihrem Rettungsplan einen drohenden finanziellen Exodus nur um zwei Monate hinauszuzögern, schenkt man einem Gutachten einer Prüfgesellschaft Glauben, welches dem Mannheimer Morgen vorliegt.
Rund 29 Millionen Euro sollen die Streckenbetreiber ihren Gläubigern schulden, der vor einigen Jahren notwendig gewordene Umbau des Rings hatte 66 Millionen Euro verschlungen. Der erwähnte Notfallplan besagt, dass man die Strecke um 25 Millionen Euro an eine Leasinggesellschaft verkaufen und dann um 1,7 Millionen jährlich mieten wolle. Nach Ablauf dieses Leasingvertrages im Jahr 2015 würde man die Strecke um 17 Millionen Euro zurückkaufen.
Doch diese Idee stieß von Beginn an auf Vorbehalte. Landtagsvertretern war es wenig angenehm, dass die Regierung als Bürge in dem Leasingmodell vorgesehen ist. Erst unlängst musste die Stadt Hockenheim der Betreibergesellschaft eine Ausfallsbürgschaft von vier Millionen Euro zugestehen, um eine Insolvenz zu verhindern.

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