Yuki Tsunoda und Daniel Ricciardo beendeten das zweite freie Training der Formel 1 auf den Plätzen 15 und 16. Der Trainingsfreitag lief für die Racing Bullstrotz Updates am Unterboden wenig erfolgreich. Neben fehlender Pace hatte das Team Probleme mit dem eigenen Heckflügel. Um genau zu sein mit dem DRS. Immerhin das Update scheint zu funktionieren, wie geplant.

Yuki Tsunoda: Kühlprobleme, fehlende Pace und Heckflügel-Probleme

Für Yuki Tsunoda war FP2 immerhin eine Verbesserung. FP1 beendete er auf dem letzten Rang. Grund dafür waren Probleme am Kühlsystem von Tsunodas VCarb. Zu den Kühlproblemen gesellte sich ein Problem am neuen Heckflügel des Autos.

"Wir hatten ein Problem mit eingeschaltetem DRS. Unser neuer Heckflügel hat dazu geführt, dass wir den Rest des FP1 mit geschlossenem Heck gefahren sind, um kein Risiko einzugehen", so Racing-Bull-Renndirektor Alan Permane. Eine Lösung für das Problem scheint es nicht zu geben. Denn im Anschluss wechselte das Team auf eine alte Spezifikation des Heckflügels. "Das Werk eine führt vollständige Analyse des neuen Flügels durch", so Permane.

Doch das geschlossene DRS war nur ein kleiner Teil der mangelnden Performance. "Es war heute schwieriger als gewöhnlich. Irgendwo fehlt etwas massiv, wir sind weit weg von unserer normalen Pace, wir werden uns das Anschauen", erklärt Yuki Tsunoda.

Daniel Ricciardo: Wir sind immer noch optimistisch

Teamkollege Daniel Ricciardo fehlten im Vergleich 46 Tausendstelsekunden auf Tsunoda. Zeitlich trennten die beiden also nur Zentimeter. Nur fehlte zur Spitze fast eine Sekunde. "Wir haben etwas Wettbewerbsfähigkeit vermissen lassen", so Daniel Ricciardo.

"Das Haupt-Update, dass wir hier gebracht haben, ist eins am Unterboden. Mit diesen Autos ist das ein großer Teil der Entwicklung. Wir sind immer noch optimistisch und werden uns das heute Nacht anschauen. Hoffentlich finden wir Wege, wie wir das Auto damit besser einstellen können", erklärt Ricciardo.

Was Ricciardo ebenfalls fröhlich stimmt, ist die "neue" Streckenvariante des letzten Sektors in Barcelona. Im vergangenen Jahr hatte Ricciardo zum Zeitpunkt des Spanien GPs schließlich keinen Formel-1-Sitz und fuhr die neue Streckenvariante nie. "Ich muss sagen, dass ich die neue Variante eindeutig bevorzuge. Es bringt die Strecke ein bisschen mehr zum Leben."