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Formel 1

Formel-1-Fahrer unterstützen FIA-Initiative für leistbare Helme

In Mexiko erfährt die FIA-Initiative für einen leistbaren, sicheren Motorrad-Helm Unterstützung. Auch von Schumacher, Alonso und Co.

Motorsport-Magazin.com - Am Rande des großen Formel-1-Wochenendes in Mexiko feiert der Automobil-Weltverband FIA erweiterte Aktionen im Rahmen der #3500lives-Kampagne. Die FIA hat es sich zum Ziel gesetzt, die täglich im Schnitt 3500 Verkehrstoten stark zu reduzieren. Dabei geht es inzwischen nicht nur um vier Räder.

Bereits vor Monaten lief ein FIA-Projekt für einen leistbaren, aber zugleich auch einem hohen Sicherheitsstandard entsprechenden Motorradhelm an. Mit einer Partnerschaft sollen nun Lieferdienst-Fahrer in Mexiko Helme erhalten.

Das Helm-Projekt basiert auf einer UN-Studie, der zufolge 1,4 der 3,4 Millionen Verkehrstoten durch Motorrad-Unfälle zwischen 2008 und 2020 durch einen Helm, der auch einem angemessenen Sicherheitsstandard entspricht, hätten vermieden werden können. Das ausgegebene Ziel: Ein sicherer Helm für zehn US-Dollar.

Mehrere Formel-1-Piloten traten in Mexiko am Donnerstag für das Projekt auf. "Es ist verrückt, wenn man heute noch sieht, dass Leute ohne Helm Motorrad fahren", meint Fernando Alonso. "Es sollte verpflichtend sein. Eine gute Initiative der FIA."

Mit Helmen ausgestattet unter anderem Alonso, Esteban Ocon, Charles Leclerc und Mick Schumacher, seines Zeichens bereits Botschafter der FIA-Kampagne, in der Pressekonferenz auf.


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