Wer die beiden BMW-Williams Piloten in der Ergebnisliste des 2. Trainings suchte, der musste bis in die zweite Hälfte hinunterblicken, um Mark Webber und Antonio Pizzonia einträchtig auf den Plätzen 12 und 13 vorzufinden.
Zu sagen hatten die zwei Weiß-Blauen dazu nicht wirklich viel. "Das Auto ist momentan noch sehr schwierig zu fahren", merkte der Jungle Boy an, "wobei ich denke, dass die meisten Fahrer hier am ersten Tag ähnliche Schwierigkeiten haben."
Für Mark Webber war der Trainingstag hingegen "anstrengend". Schließlich ist Interlagos als Buckelpiste mit vielen Bodenwellen bekannt. "Wir haben noch einiges an Arbeit vor uns, um die Balance zu verbessern, damit wir über die Distanz schneller werden."
Das Freitagsfazit von BMW-Motorsportdirektor Mario Theissen lautet demnach folgerichtig: "Unsere Fahrer haben das vorgesehene Programm absolviert, sind jedoch mit der Performance ihrer Autos noch nicht zufrieden."
Williams-Technikchef Sam Michael philosophierte derweil über die Reifenwahl und die geringe Luftdichte in der Höhenlage von Sao Paulo. Aber auch das Regenrisiko der nächsten beiden Tage beschäftigte Michael. "Sollte es hier tatsächlich ein Regenrennen geben, würden alle Teams von den jüngsten Erfahrungen aus Spa profitieren."



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