B&B - Button & Barrichello: Mit dieser selbst ernannten Traum- sowie Wunsch-Fahrerpaarung geht British American Racing in die Saison 2006. Das bestätigten sowohl Williams als auch B·A·R am heutigen Mittwoch.

Damit zogen beide Rennställe sowie der heiß umworbene Fahrer endlich einen Schlussstrich unter die Wechsel-Affäre rund um den Briten. "Wir können nun die Unsicherheit der letzten Monate hinter uns lassen", zeigte sich Teamboss Nick Fry erleichtert. "Jetzt konzentrieren wir uns auf eine sehr spannende Zukunft. Wir haben keinen Hehl daraus gemacht, dass wir Jenson Button behalten wollten und wir sehen Jenson und Rubens als unsere Traumpaarung für 2006 und danach an."

Nicht anders geht es Sportdirektor Gil de Ferran, der mit "einem der stärksten" Fahrerduos der Formel 1 erwartungsgemäß "sehr zufrieden" ist. "Ich kenne Rubens und Jenson sehr gut und habe großes Vertrauen darin, dass sie gut zusammenarbeiten und unser Auto weiterentwickeln werden."

Jenson Button erinnert derweil an die vielen "wichtigen Momente" die er und das Team in den vergangenen Jahren seit 2003 zusammen erlebt hätten. "Und es werden hoffentlich noch sehr viele weitere folgen - nicht zuletzt der Gewinn der Weltmeisterschaft."

Nach einem "schwierigen" Jahr 2005 freut sich Button nun darauf mit Rubens Barrichello und dem Team ein erfolgreicheres Jahr 2006 in Angriff nehmen zu können. "Es war mir bislang eine Ehre für dieses Team fahren zu dürfen und ich bin erleichtert, dass ich auch in Zukunft ein Teil von B·A·R Honda sein werde." Jetzt freut sich JB erst einmal auf das nächste gemeinsame Ziel: "Unseren ersten gemeinsamen Sieg in der nahen Zukunft."

Die Zukunft seines aktuellen Teamkollegen Takuma Sato sieht unterdessen weniger rosig aus. "Takuma hat uns sehr geholfen und wir stehen derzeit in Verhandlungen mit ihm und seinem Management über zukünftige Möglichkeiten der Zusammenarbeit", erklärte Fry. Mehr als eine Rolle als Test- und Ersatzfahrer haben die Weißen dem Japaner allerdings nicht anzubieten. Die Chancen bei BMW oder Williams unterzukommen, dürften hingegen äußerst gering sein.