Aus einer "absolut sicheren Quelle" möchte die Bild-Zeitung erfahren haben, dass Kimi Räikkönen bereits im Mai einen Vorvertrag bei Ferrari unterschrieben hat.
Was aus Sicht der Boulevardpresse perfekt in die aktuellen "Schumacher-zu-Mercedes"-Wechselgerüchte hineinpasst, ist für die Presseabteilungen der beiden betroffenen Teams hingegen reine Spekulation - und Mehrarbeit in Form von unzähligen Dementis.
"Wir haben bereits zwei Fahrer für 2006 unter Vertrag und es ist zu früh um über 2007 zu sprechen", erklärte Ferrari-Pressesprecher Luca Colojanni. "Wir sind noch mit keinem Fahrer eine Verpflichtung für 2007 eingegangen."
Und auch Kimi Räikkönen selbst hegt derzeit keine Wechselgedanken. Ganz im Gegenteil: "Ich habe bereits mehrfach gesagt, dass ich mit meinem Team absolut glücklich bin."
Einer der Gründe dafür ist, dass er im MP4-20 "das schnellste Paket" sieht. "Ich habe noch immer eine Chance auf den Titel und das Team ist fantastisch. Ich habe eine großartige Beziehung zu jedem hier. Weshalb sollte ich also wechseln?"
Was einerseits absolut nachvollziehbar klingt, hört sich andererseits allerdings auch nach einem wunderbaren silbernen PR-Statement an. Und solche Dementis behalten bekanntlich nicht für immer ihre Gültigkeit.
McLaren-Teamboss Ron Dennis fügte dennoch hinzu: "Die Loyalität des Teams und der Fahrer waren bei uns schon immer gegeben. Das haben Mika Häkkinen und David Coulthard bewiesen, die neun Jahre lang Teamkollegen waren. Wir erwarten uns langfristige Beziehungen mit Kimi, der in seiner vierten Saison für uns fährt, und Juan Pablo. Das Team steht demnach in keinerlei Verhandlungen mit anderen Fahrern. Und das schließt auch Michael Schumacher ein."



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