Jenson Button ist derzeit in aller Munde. Aber nicht nur wegen seiner sportlichen Leistungen auf der Strecke, sondern auch wegen seines Drangs Verträge bei Teams zu unterschreiben, für die er dann lieber doch nicht fahren möchte.
Nachdem sich sein Noch-Team British American Racing bislang in der Buttongate II Affäre vornehm zurückgehalten hat, gab Nick Fry nun die "Das ist Jensons Angelegenheit"-Haltung auf. "Wenn Williams zu uns kommen würde, um einen Deal abzuschließen, dann wären wir dazu bereit."
Mit anderen Worten bedeutet dies: B·A·R respektive Honda wären bereit den Briten aus dem bestehenden Williams-Vertrag herauszukaufen. "Die endgültigen Details müssen zwischen Jenson und Williams geklärt werden, aber wenn wir helfen können, sind wir für alles offen."
Keine Geldsache
Allerdings rechnet Fry, wenn überhaupt, eher mit einer finanziellen Entschädigung für das Team von Frank Williams und nicht mit dem weitläufig diskutierten Honda-Motorendeal für die Jahre ab 2007.
"Es wäre nicht der richtige Weg", zeigte sich Honda-Boss Yasuhiro Wada aber auch mit einem finanziellen Ausgleich nicht glücklich. "Aber wenn Geld etwas ändert, dann müssen wir vielleicht darüber nachdenken. Aber so wie Williams es sagt, ist es keine Geldsache. Wenn sie über Geld verhandeln wollten, würden wir es vielleicht machen, aber das ist nicht der Fall."
Wer wird Jensons Teamkollege?
Entgegen den letzten Meldungen stehen die Teamkollegen des heiß umworbenen Briten bereits fest. So hat Rubens Barrichello bei B·A·R unterschrieben und machte Mark Webber mehrmals deutlich, dass er auch 2006 bei "Williams bleiben" und seinen Vertrag erfüllen möchte.
Für Nick Heidfeld und Takuma Sato bedeutet dies, dass sie sich auf Cockpitsuche begeben müssen. Die besseren Karten hat hierbei der Deutsche, der sowohl bei BMW auf der Liste steht als auch von B·A·R kontaktiert wurde. Aus Sicht von Jenson geht es also nur noch darum ob Webber bei Williams oder Barrichello bei B·A·R sein neuer Teampartner wird.



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