Nach dem vierten Freien Training galt Jenson Button als Geheimfavorit für die 1. Pole in der Türkei. Nach der ersten Sektorbestzeit lag der Brite klar auf Pole-Kurs. Nach einem Fehler im zweiten Sektor komplettierte er eine katastrophale Qualifying-Session für sein Team.

Denn vor ihm erwischte es auch seinen Teamkollegen Takuma Sato, der nach einem Ausrutscher nur 14. wurde und damit direkt neben Button ins Rennen gehen wird.

Das war aber noch nicht alles: Auf seiner Ausrollrunde behinderte Sato auch noch Mark Webber auf dessen Qualifyingrunde, was eine Untersuchung der Stewards nach sich zog. "Ich bekam keine Infos über Funk", klagte der Japaner. "Wir hatten ein Problem und ich bekam keine Anweisungen mehr. Ich habe ihn wirklich nicht gesehen und als ich ihn bemerkte, war ich schon auf der Geraden. Es tut mir für ihn sehr leid."

"Nach einem so positiven Start in das Wochenende, ist es eine Schande, dass wir solch ein enttäuschendes Qualifying hatten. Es tut mir für das Team leid, da wir alle mehr erwartet hatten", nahm Takuma die Schuld auf seine Schultern. "Nun kann ich morgen nur noch mein Bestes geben und versuchen mich durch das Feld zu kämpfen."

Nicht weniger "enttäuscht" war Jenson Button über seine Runde. "Im Training hatten wir keine Probleme mit der High-Speed-Kurve. Es ist eine Schande, da wir hier bislang sehr schnell waren." Die Hoffnung gibt er deswegen aber noch nicht auf. "Noch ist nichts verloren. Ich starte von Rang 13 und bin mir sicher, dass ich noch ein sehr positives Ergebnis einfahren kann."