Formel 1

Österreich GP: Ultrasofte Pirelli-Reifen sehr gefragt

Während die WM-Spitzenreiter eher auf Nummer sicher gehen, greifen Force India und McLaren bei den Ultrasofts für den Österreich GP ordentlich zu.
von Annika Kläsener

Motorsport-Magazin.com - Für das neunte Rennen der Saison 2017 in Österreich hat Pirelli die drei weichsten Reifenmischungen seiner Palette ausgewählt: Soft, Supersoft und Ultrasoft. Die Teams durften von den 13 pro Fahrer verfügbaren Reifensätzen zehn selbst bestimmen. Die übrigen drei - von jeder Mischung einen Satz - legt wie gewohnt Pirelli fest.

Wie in unserer Übersichtstabelle zu erkennen ist, haben sich die Formel-1-Teams für verschiedene Strategien entschieden - zum Teil wählten sie auch unterschiedliche Kombinationen für ihre beiden Fahrer.

Die Zahl der härtesten Reifensätze, der Softs, schwankt unter den Teams zwischen einem und drei, wobei Pascal Wehrlein der einzige Pilot mit drei weichen Reifensätzen ist.

Eine größere Spanne gibt es bei den Sätzen der Supersofts, die von zwei bis fünf reichen. Auf zwei Sets setzen die beiden Red-Bull-Piloten sowie die Force-India-Fahrer und das McLaren-Duo. Fünf Sätze superweicher Reifen haben Sebastian Vettel, Romain Grosjean und Kevin Magnussen zur Verfügung.

Bei den Ultrasofts wählten die Teams je Fahrer zwischen sieben und zehn Sätzen. Interessanterweise haben sich bei den weichsten Reifen des Sortiments alle Teams dafür entschieden, ihre Fahrer gleich zu behandeln. Die meisten Sets der Ultrasofts haben die Force-India- und die McLaren-Piloten zur Verfügung. Beide Teams setzen mit einem Satz weicher, zwei Sätzen superweicher und zehn Sätzen ultraweicher Reifen auf die aggressivste Strategie.


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