Formel 1

3. Training in Shanghai: Mercedes geschlagen, Bestzeit für Vettel

Melbourne-Sieger Sebastian Vettel setzt seine Serie fort und holte sich die Bestzeit im 3. Training in China. Mercedes erster Ferrari-Verfolger.
von Stephan Heublein

Motorsport-Magazin.com - Es wird gefahren! Sebastian Vettel sicherte sich bei guten Wetter- und Streckenbedingungen auf dem Shanghai International Circuit die Bestzeit im 3. Freien Training zum Großen Preis von China. Der Ferrari-Pilot schlug damit seinen Teamkollegen Kimi Räikkönen und die beiden Silberpfeile. Das Training war von einem doppelten Programm geprägt: Nachdem die Freitagstrainings nahezu komplett ins Wasser gefallen waren, mussten sich die Teams in nur 60 Minuten auf das Qualifying und das Rennen vorbereiten.

Die Platzierungen: In 1:33.336 Minuten setzte sich Vettel an die Spitze der Zeitentabelle. Der Ferrari-Pilot war 0,053 Sekunden schneller als sein Teamkollege Kimi Räikkönen, der Platz zwei belegte. Dahinter reihten sich Valtteri Bottas und Lewis Hamilton mit knapp vier respektive fünf Zehnteln Rückstand auf den Positionen drei und vier ein. Felipe Massa, Max Verstappen, Daniel Ricciardo und Lance Stroll rundeten die Top-8 ab. Nico Hülkenberg landete als Elfter knapp außerhalb der Top-10.

Die Zwischenfälle: Viel Fahrbetrieb, aber relativ wenig Zwischenfälle. Die Fahrer konnten ihr Programm ohne nennenswerte Ausritte oder gar Unfälle absolvieren. Ein Dreher von Marcus Ericsson bestätigte die Regel.

Die Technik: Das neue Aerodynamik-Reglement brachte nicht nur Haiflossen mit sich, sondern auch T-Flügel am Ende dieser. Während immer mehr Teams darauf in unterschiedlichen Ausprägungen setzen, hat Mercedes sogar verschiedene Varianten davon. Am Silberpfeil von Valtteri Bottas entwickelte der Flügel vor dem Heckflügel jedoch ein Eigenleben. Zunächst klappte er zusammen, dann flog er gänzlich davon. Mangels Zeit für einen Umbau mussten Bottas das Training ohne den Zusatzflügel beenden - optisch ganz klar ein Gewinn!

Das Wetter: Sonne! Vorbei sind Kälte, Nebel und Nässe. Nachdem die Fahrer am Freitag größtenteils zum Zuschauen verdammt waren, weil der Rettungshubschrauber wegen Nebels nicht am Krankenhaus hätte landen können, gab es am Samstagmorgen umso mehr zu tun.


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