Bombe statt Plakat - was dann? - Spa-Verantwortlichen droht Millionenstrafe
Den GP-Verantwortlichen in Belgien droht eine Strafe in Millionenhöhe, nachdem Aktivisten von Greenpeace zu nahe ans Geschehen herankamen.
Kerstin Hasenbichler
Kerstin HasenbichlerRedaktionsleiterin
Kerstin gibt 2025 ihr Comeback bei Motorsport-Magazin und kümmert sich v.a. um unsere Rookies, Online & Print.MEHR
Greenpeace demonstrierte in Belgien, Foto: Sutton
Aktivisten der Umweltorganisation Greenpeace nutzten den Belgien GP, um gegen Ölbohrungen in der Arktis von Hauptsponsor Shell zu demonstrieren. "Jeder F1-Fan weiß, was Öl auf der Rennstrecke für ein Problem ist. Wenn in der Arktis Öl freigesetzt wird, wäre das eine Katastrophe", hieß es in einer Pressemitteilung.
Einige der Aktivisten sollen über Paddock Club-Pässe verfügt haben, die es ihnen gestattete maximale Aufmerksamkeit zu erregen. Während der Siegerehrung seilte sich beispielsweise ein Aktivist vom Dach ab, um ein 20 Meter langes Plakat zu entrollen - was von der FOM absichtlich von den TV-Schirmen verbannt wurde.
Den GP-Verantwortlichen droht nun eine Strafe in Millionenhöhe, da es Mängel bei den Sicherheitsvorkehrungen gab. "Ich finde das besorgniserregend. Man muss sich nur vorstellen, es wäre eine Organisation gewesen, die keine Plakate entrollt hätte sondern eine Bombe zünden wollte", erklärte Dr. Helmut Marko gegenüber Bild.
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