Wollen unseren Job machen - Pirelli spricht von Reifenparanoia bei Teams
Immer noch setzt Pirelli einen Renault von 2010 zu Testzwecken ein. Als Grund nennt der Reifenhersteller die Paranoia der Teams.
Kerstin Hasenbichler
Kerstin HasenbichlerRedaktionsleiterin
Kerstin gibt 2025 ihr Comeback bei Motorsport-Magazin und kümmert sich v.a. um unsere Rookies, Online & Print.MEHR
Pirelli ist genervt von der aktuellen Testsituation, Foto: Sutton
Auch wenn der Reifentest von Mercedes nach dem Spanien GP für einen Aufschrei in der Motorsportwelt sorgte, erklärte Pirelli jetzt, dass es der beste Test in den vergangenen drei Jahren gewesen ist. "Das klingt vielleicht egoistisch, aber es war nun einmal der beste Reifentest, den wir bis dato gemacht haben. Wir hatten Top-Autos und Top-Fahrer, die professionell gearbeitet und uns exakt gesagt haben, was sie wollen", erklärte Paul Hembery.
Bei den kommenden Reifentests in Spanien und Frankreich muss Pirelli wieder auf einen Renault-Boliden von 2010 zurückgreifen, was Hembery sauer aufstößt. "Das muss sich ändern. Sicher kann man vieles im Simulator testen, aber nicht alles, denn dann heißt es wieder, dass ein Team bevorteilt wird. Die Paranoia in der Formel 1 ist riesig, weil auch der Performance-Level so hoch ist, aber irgendwann müssen die Teams über ihren Schatten springen und uns unseren Job machen lassen", betonte Hembery.
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