Jenson Button und Sergio Perez liegen nach vier Saisonläufen mit 13, respektive zehn Punkten auf den Rängen zehn und elf. Definitiv zu wenig für den Traditionsrennstall aus Woking. "Nein. Ich glaube, es ist wichtig, dass wir Verbesserungen sehen", entgegnete Button vor dem Spanien GP darauf, ob in der derzeitigen Lage McLarens Updates das Wichtigste seien. "Ich glaube, wir müssen hier eine Verbesserung sehen. Wir werden nicht auf Pole Position fahren, aber unser Ziel sollte es sein, zumindest das Auto zu verbessern und ohne größere Probleme in Q3 zu kommen."
Um den Ingenieuren ein besseres Feedback geben zu können, verfolgte der Brite die Ergebnisse aus dem Windkanal nicht zu genau - um unvoreingenommen in das Auto zu steigen. Um eine Aussage über die Leistungsfähigkeit des Autos machen zu können, sei es ohnehin zu früh. "Es ist sehr schwierig, sich immer die ganzen Zahlen und Simulationen und was man da so hat anzuschauen, deshalb müssen wir uns mit einer Einschätzung zurückhalten, bis wir das Auto am Wochenende fahren dürfen.
Sollten gute Resultate auf dem Circuit de Catalunya ausbleiben, sieht Button aber noch lange nicht schwarz. "Vielleicht funktioniert das ganze [die Updates] auch nicht, aber wir bekommen ein besseres Verständnis dafür und können die Daten besser im McLaren Technology Center abgleichen. Ich glaube, wenn wir einen guten Datentransfer zwischen der Strecke und dem Windkanal haben, ist das genauso wichtig, wie bessere Rundenzeiten an diesem Wochenende."
Dass Reifenausrüster Pirelli einen zusätzlichen Reifensatz für die Freitagssessions zur Verfügung stellt, gefällt dem Weltmeister von 2009. "Das bedeutet, dass die Leute früher auf die Strecke gehen. Das ist gut für uns, weil sie die Strecke sauber fahren." Somit bleibt mehr Zeit für die McLaren-Piloten, um selbst auf der Strecke Daten zu sammeln. Sollte es allerdings regnen, sei dieser Vorteil wieder dahin. "Wenn man neue Teile mitbringt, dann hast du normalerweise nicht viele davon. Um ehrlich zu sein, glaube ich deshalb, dass wir nicht besonders viel im Nassen fahren würden."



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