Platz zwölf, 55 Runden abgespult und ein zufriedenes Gesicht - so lässt sich der Tag von Toro-Rosso-Pilot Jean-Eric Vergne am besten zusammenfassen. "Es scheint, als wäre unsere Pace ähnlich der in China - am Ende des Tages, als alles funktionierte", freute sich der Franzose.

Alle Vorzeichen für das Wochenende in Bahrain seien positiv und noch viel wichtiger, Vergne fühlte sich in seinem Toro Rosso sehr wohl. Eine weitere Erkenntnis aus drei Stunden Training ist, dass der Unterschied zwischen der harten und der Medium-Reifenmischung nicht so groß wie noch in China ist. Leichter machen die Temperaturen es den Fahrern aber nicht. "Durch die Hitze kommt deutlich thermischer Abbau hinzu. Das macht das Leben im Rennen recht knifflig", prognostizierte er.

Zwei Plätze weiter hinten und mit zwei Runden weniger, ist auch Daniel Ricciardo nicht unglücklich mit den beiden Freien Trainings in Bahrain, die immer eine besondere Herausforderung darstellen. "Der erste Tag hier ist immer recht kompliziert, da die Strecke immer recht staubig am Morgen ist und das macht das Abstimmen des Autos recht knifflig", erklärte der Australier.

Es sei besonders wichtig, sich von den Bedingungen nicht in die Irre treiben zu lassen und nicht sinnlose Änderungen vorzunehmen, da die Strecke sich beinahe sekündlich verändert. "Am Nachmittag versuchten wir einige Veränderungen, aber ich bin nicht sicher, ob sie wirklich Verbesserungen sind", war Ricciardo noch skeptisch. Weniger besorgt ist der Australier bezüglich des warmen Wetters. "Ich komme aus Perth, daher freue ich mich nun auf eine Weile Sonne."

Cheffahrzeugingenieur Laurent Mekies erklärte, dass die richtige Balance am Freitag die Hauptaufgabe für alle Teams war. "Wir arbeiteten hart daran, die Balance zu finden, die wir noch letzte Woche hatten und im Moment würde ich sagen, haben wir das zu 50 Prozent erreicht", erklärte Mekies. "In Bezug auf die Pace sieht es so aus, als würden wir mit den gleichen Jungs wie letzte Woche kämpfen."