Formel 1

Schwieriges Rennen, aber gute Pace - Massa: Fühle mich stark im Auto

Felipe Massa war mit Platz 12 zwar nicht zufrieden, die gute Pace des Ferrari, die Sieger Fernando Alonso bewies, machte ihm jedoch Hoffnung.
von Annika Kläsener

Motorsport-Magazin.com - Ein Rennen zum Vergessen für Felipe Massa - während Ferrari-Teamkollege Fernando Alonso seinen dritten Saisonsieg feierte, überquerte der Brasilianer unauffällig als 12. die Ziellinie. Bereits der Start hatte für Massa denkbar schlecht begonnen, fuhr er sich doch gleich den kompletten Frontflügel ab. Demzufolge musste er bereits nach der ersten Runde seine Boxencrew aufsuchen um sich eine neue Nase und harte Reifen abzuholen. Dabei habe er so viel Zeit verloren, dass sein Rennen praktisch vorbei gewesen sei.

Es ist wirklich schade, denn heute war das Auto wieder sehr konkurrenzfähig, wie Fernando bewies.
Felipe Massa

"Ich hatte eigentlich einen ganz guten Start, aber vor mir hat ein Toro Rosso plötzlich verlangsamt. Ich wollte links ausweichen, aber es war nicht genug Platz und ich habe ihn mit dem Frontflügel berührt", erläuterte Massa den Grund für den davonfliegenden Frontflügel. "Es war ein schwieriges Rennen, aber wenn man mitten im Nirgendwo ist, dann ist das ein Problem, aber es ist etwas anderes, wenn man ein schwieriges Rennen hat und die Pace gut ist. Ich fühle mich stark im Auto, ich fühle mich wohl", versicherte der Ferrari-Pilot, der am kommenden Wochenende an den Ort seines schlimmsten Unfalls seiner Formel-1-Karriere zurückkehrt. Noch ist er mit den Gedanken allerdings bei seinem enttäuschenden Deutschland GP.

"Die Reifen haben gut gearbeitet und entsprachen unseren Erwartungen. Es ist wirklich schade, denn heute war das Auto wieder sehr konkurrenzfähig, wie Fernando bewies, der in einem perfekten Rennen zu einem tollen und verdienten Sieg fuhr, was extrem wichtig für ihn und das ganze Team ist", erklärte Massa. "Natürlich bin ich heute nicht glücklich, aber dass ich auf ein Auto zählen kann, dessen Leistung immer besser wird, gibt mir für den Rest der Saison Selbstvertrauen."

Seine persönlichen Schwachpunkte kennt der Brasilianer genau. "Wir müssen das Qualifying verbessern, und versuchen von weiter vorne zu starten. Das ist die einfachste Art und Weise Probleme beim Start zu vermeiden, wie die heute Nachmittag", wusste Massa. "Ich denke, wir sollten in Ungarn bei der Pace vorne mit dabei sein, wie es auch in den vergangenen Rennen der Fall war."


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