Pastor Maldonados Qualifying endete mit einem Paukenschlag - allerdings nicht dem erhofften. Nachdem der Venezolaner im dritten Freien Training Platz fünf belegt hatte, sah es für ihn nach einem sicheren Sprung ins Q3 aus. Doch nach schnellen Zeiten in Sektor eins und zwei schlug Maldonado in der berühmt-berüchtigten "Wall of Champions" ein.
Mit dem rechten Hinterrad touchierte er die Wand. Er fing zwar das Auto mit einem gekonnten Dreher ab, konnte jedoch nur noch im Krebsgang über die Ziellinie humpeln. Für das Rennen musste er sich mit Startposition 17 direkt hinter seinem Teamkollegen Bruno Senna zufrieden geben.
"Auf meiner letzten Runde bin ich einfach zu hart über den Kerb geräubert und bin deshalb in die Mauer eingeschlagen, was enttäuschend ist, da ich auf einer guten Runde war, die mich vermutlich ins Q3 gebracht hätte", ärgerte sich Maldonado. Das Auto sei besser als es das Qualifying erahnen ließe. "Wir haben eine gute Rennpace. Deshalb haben wir morgen eine gute Chance Positionen gutzumachen", gibt sich Maldonado optimistisch.
Chefingenieur Mark Gillan rätselte hingegen ob der zwischen Training und Qualifying verloren gegangenen Pace. "Nach einer ziemlich konkurrenzfähigen Session am Morgen taten wir uns schwer, im Qualifying die Pace zu finden. Das müssen wir nun analysieren und verstehen", erklärte Gillan. "Wir haben morgen viel zu tun, wenn wir in die Punkte kommen wollen, aber unsere Pace auf den Longruns war gut."

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