Michael Schumacher startet in China aus der ersten Startreihe. Der FW03 scheint dem Fahrstil des Rekordweltmeisters mehr entgegenzukommen, was sich vor allem in den Qualifying-Ergebnissen niederschlägt. Für Teamchef Ross Brawn ist die Performancesteigerung Schumachers keine Überraschung.
"Wir haben immer daran geglaubt, dass Michael wieder jene Ergebnisse erzielen kann, die er schon in der Vergangenheit erzielt hat. Tatsache war, dass das Auto vorher einfach nicht gut genug war", erklärte Brawn. Die gute Performance des Deutschen tue nicht nur Mercedes gut, sondern der gesamten Formel 1. "Das ist großartig für das Team, für Michael selbst und für die ganze Formel 1. Es ist für den Sport ein echter Bonus, dass Michael wieder ganz vorne mitfährt", betonte Brawn.
Zu früh für Vertragsgespräche
Schumachers Vertrag mit Mercedes läuft Ende des Jahres aus. Für Vertragsgespräche sei es allerdings noch zu früh. "Es ist alles offen. Wenn es für Michael und uns richtig erscheint, die Dinge weiterhin gut laufen, dann sehe ich keinen Grund, warum wir nicht weitermachen sollten", sagte Brawn. Die Entscheidung werde aber erst in ein paar Monaten fallen. "Irgendwann während der Saison wird es offensichtlich sein, was für ihn, für uns und für alle das Beste ist. Ich bin überzeugt, dass es keine schwierige Entscheidung sein wird. Aber für Spekulationen ist es noch zu früh", betonte der Mercedes-Teamchef.
In China lässt der Rennstall beide Fahrer frei fahren. "Wir haben ihnen nur eine Order gegeben und zwar, dass sie sich nicht gegenseitig ins Auto fahren. Mehr können wir nicht tun, Teamorder gibt es bei uns nicht. Wir wollen einfach, dass sich beide Fahrer genug Raum geben. Beide sind großartige Fahrer und sie haben gezeigt, dass sie mit der Situation umgehen können", sagte Brawn. "Sollte dennoch etwas passieren, dann war es sicher nur ein normaler Rennunfall. Aber wir drücken die Daumen, dass die ersten zwei Kurven nichts passiert."



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