Heikki Kovalainen und Vitaly Petrov erreichten im Qualifying zum Grand Prix von Malaysia die Plätze 19 und 20, wobei der Finne aufgrund seiner Strafversetzung aus Mebourne das Rennen vom letzten Startplatz aus in Angriff nehmen muss. Auch im Qualifying war Kovalainen mit der Leistung nicht zufrieden, da er mit zahlreichen Problemen zu kämpfen hatte.

"Das war ein schwieriges Qualifying für mich. Ich weiß, dass im Auto deutlich mehr steckt, aber leider habe ich viel Zeit beim zweiten Run auf den weicheren Reifen verloren. Ich habe mehrere kleine Fehler begangen und der Grip auf der Hinterachse war nicht ausreichend vorhanden", sagte der Finne. Für das Rennen hofft Kovalainen auf Besserung. "Ich muss an den Autos vor mir rasch vorbeikommen, um in meinen Rennrhythmus zu finden. Es wird aber auch auf die Wetterbedingungen ankommen, wo wir schlussendlich landen werden", meinte er.

Bei der Herangehensweise an Kovalainens Qualifyingstrategie spielte auch die Strafversetzung des Finnen eine Rolle wie Mark Smith, der technische Direktor des Teams, zugab. "Wir haben uns bei Heikki für einen längeren ersten Run auf den harten Reifen entschieden. Damit wollten wir uns für das Rennen mehr Optionen offenlassen, auch wenn dies womöglich zu Lasten eines besseren Startplatzes ging", so der Brite.

Auch Petrov war mit dem Fahrverhalten des Caterham unzufrieden. "Wir haben für das Qualifying eine aggressive Strategie gewählt, die leider nicht aufgegangen ist. Ich hatte weder im dritten Freien Training noch in der Qualifikation eine gute Balance im Auto. Wir müssen noch einige Zeit dafür aufwenden, mehr aus den Reifen herauszuholen", sagte der Russe. Zumindest auf den Longruns habe sich der Wagen in Australien gut angefühlt, was ihn optimistisch stimmt. "Ich hoffe, dass wir gut durch die ersten Kurven kommen und weiter vorne angreifen können", sagte Petrov.