Bremsprobleme sind nie gut, wenn es gilt, in einem Training möglichst viel Zeit auf der Strecke zu verbringen. Paul di Resta ereilte am Freitag in Sepang aber genau dieses Schicksal, dennoch hatte er sich in seinem Auto nicht schlecht gefühlt und erachtete es als stärker als in Australien. Trotzdem hatte er so seine Zweifel, dass er es am Samstag in Q3 schaffen kann, da er neben McLaren und Red Bull auch Ferrari, Lotus und Mercedes sehr stark erlebt hatte.
"Ich bin mir nicht sicher, dass wir in Q3 kommen, soweit würde ich nicht gehen. Letztendlich sind Lotus, Ferrari und Mercedes hier sehr stark, es wäre also etwas viel verlangt. Ich glaube aber, unsere Pace ist im Vergleich zu Sauber und Toro Rosso wohl etwas stärker als in Melbourne", sagte der Schotte. Er sah Force India generell etwas besser als die meisten Mittelfeld-Teams, konnte das allerdings noch nicht so genau für das Rennen vorhersagen, da der Reifenabbau dann auch eine große Rolle spielen wird.
Ungeachtet dessen blieb er Optimist, denn nach seiner Meinung hat das Team eine Ahnung, wie das Auto abzustimmen ist und welche Richtung stimmt. Die Bremsprobleme waren diesbezüglich aber schon ein Hindernis. "Das ist natürlich nicht ideal, weil wir nicht ordentlich zurück in die Garage kamen, um das zu analysieren. Es ist nichts Großes, solche Dinge passieren. Man muss einfach darauf vertrauen, was die Leute sagen und dann weitermachen."

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