Mit dem fünften Platz von Fernando Alonso hat Ferrari in Melbourne eine Katastrophe verhindert. Zwar schied Felipe Massa aus, aber immerhin war das Team näher an McLaren, Red Bull und Mercedes dran als noch im Qualifying. "Das war definitiv das gleiche Auto wie gestern. Die FIA hat uns nicht erlaubt etwas daran zu ändern", scherzte Fernando Alonso angesichts des Performance-Unterschiedes. Im Qualifying landete der Spanier noch auf Platz 12.

"Der Abstand gestern betrug eine Sekunde. Ich habe mir zwar noch nicht die Daten aus dem Rennen angesehen, aber der Abstand dürfte im Rennen gleich gewesen sein. Dennoch sind wir näher an Red Bull und McLaren gewesen - das ist gut", meinte Alonso. Die Punkteausbeute sei allerdings nicht so ruhmreich gewesen. "Wir müssen definitiv das Auto verbessern, denn wir dürfen zu Beginn der Saison nicht zu viele Punkte auf die Spitze verlieren", betonte der Ferrari-Pilot.

Er hofft, dass das Team in den kommenden Rennen weitere Updates im Gepäck hat, wobei es viele Baustellen beim F2012 gibt. "Wir haben noch nicht das volle Potenzial aus dem Auto holen können. Das Problem ist die Aerodynamik. Uns fehlt es an Top-Speed, aber auch auf mechanischer Seite gibt es noch Fragezeichen. Wir haben dieses Jahr ein neues Konzept, was die Aufhängung angeht und brauchen einfach mehr Zeit, um das zu verstehen", verriet Alonso.

Zumindest die Reifen würden Ferrari keinerlei Probleme im Rennen machen. "Sie verhalten sich ähnlich zu 2011. Wir haben viele Daten aus den Wintertests und die Reifen haben heute auch so funktioniert wie erwartet", meinte Alonso. Ein weiterer Pluspunkt sei das Team an sich. "Ferrari ist Ferrari. Sie verfügen über sehr viel Erfahrung und das Team ist eine Einheit", erklärte Alonso.