Paul di Resta erreichte in Melbourne die Plätze dreizehn und sechs in den Freien Trainings. Allerdings wollte der Schotte wenig auf diese Zeiten geben, da sie durch den Regen stark verfälscht wurden. Eine Situation, die ihm Kopfzerbrechen bereitet. "Das Schwierige ist, dass wir keinen wirklichen Eindruck davon erhalten haben, wo jeder in Bezug auf die Leistung steht, daher gibt es immer noch eine Menge Unbekannte, wenn wir in den morgigen Tag gehen", zeigte sich di Resta nicht begeistert.

Sein eigener Tag verlief allerdings ansprechend. "Wir haben das Beste daraus gemacht", schilderte der Schotte, der Setup-Veränderungen vornahm und einige Dinge lernen konnte. "Das Auto fühlte sich am Abend besser an, daher war das positiv."

Force-India-Chefingenieur Jakob Andreasen erklärte, dass es heute primär darum ging, das 'Wartespiel' zu spielen und nicht unter falschen Bedingungen unterwegs zu sein. "Grundsätzlich denke ich, waren wir zu den richtigen Zeiten und mit den richtigen Reifen auf der Strecke und es lohnt sich immer raus zu gehen, selbst wenn es nur kleine Dinge zu lernen gibt", so der Chefingenieur. "Das Wichtigste ist, dass wir das Meiste aus den trockenen Perioden machen konnten, um die Fahrer in den Rhythmus der Strecke zu bekommen."