Am Dienstag wird endlich wieder durchgestartet: die neue Saison nimmt konkrete Formen an, in Jerez steht der Auftakt der Wintertestfahrten an. Im Fokus stehen die neuen Autos und das dazugehörige Personal der jeweiligen Teams. Doch nicht nur Kimi Räikkönen und Co. ziehen die Blicke auf sich - auch Pirelli zeigt sich im neuen Look. Der Reifenlieferant bringt die überarbeiteten Mischungen für 2012 mit nach Spanien. Für die viertägigen Test-Sessions stellt Pirelli den Teams 25 Sets der weichen, Mediums sowie harten Reifen zum Verheizen zur Verfügung.
Da die Teams im kompletten Jahr nur 100 Reifensätze bei Tests verwenden dürfen, können sie sich aussuchen, welche Pneus sie nutzen dürfen. Keine allzu große Überraschung: keine der Mannschaften hat sich in Jerez für die superweiche Mischung entschieden, ist sie doch die einzig unveränderte im Vergleich zum Vorjahr. Die neuen Pirellis sind "eckiger" konstruiert, um an der Hinterachse mehr Grip bieten zu können - eine Folge aus dem Verbot des angeblasenen Diffusors, um mehr Traktion herzustellen. Einen ersten Kontakt mit den 2012er Mischungen hatten die Teams bereits bei einigen Freitags-Trainings im vergangenen Jahr sowie bei den Young Driver Days in Abu Dhabi.
Sollte es in Südspanien regnen, können sich die Teams zudem der neuen Cinturato-Reifen bedienen. So lautet die neue Bezeichnung für die Intermediates und Regenreifen - der Name ist eine Ode an die ersten F1-Reifen von Pirelli in den 50er Jahren. "Nach einer erfolgreichen ersten Saison 2011, sind wir entschlossen, dazu zu helfen, ein noch besseres Spektakel liefern zu wollen", gibt Pirelli-Motorsportchef Paul Hembery die Marschroute vor. "Deshalb wurde das gesamte Reifenangebot überarbeitet. Zu diesem frühen Zeitpunkt liegt der Fokus der Teams darauf, die neuen Reifen zu verstehen und es wird interessant sein zu sehen, welchen Ansatz sie wählen."



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