Es ist in der Formel 1 in Mode gekommen, alle neuen Grand Prix bis zum ersten Rennwochenende auf der gerade fertig gestellten Rennstrecke anzuzweifeln. Was in Korea und Indien gut war, geht nun mit dem Rennen in Austin, Texas weiter. Selbst Bernie Ecclestone gab sich verunsichert, ob der F1-Zirkus 2012 wirklich dort fahren wird.

Martin Whitmarsh hat eine klare Meinung: "Amerika braucht die F1 nicht, wir brauchen Amerika", betonte er. Das gesamte Fahrerlager sei gespannt darauf, wieder in die Staaten zu reisen. "Bernie arbeitet hart am Rennen in Texas und dem in New Jersey. Wenn ich den Kalender sehe, nehme ich an, dass wir fahren, davon gehe ich aus", so Whitmarsh.

"Es ist oft so, dass es bei Verhandlungen irgendwelche Posiererei gibt, aber das geht uns nichts an", lässt sich Whitmarsh von den Problemen beim Veranstalter nicht stören. "Der Kalender sagt, wir fahren hin, dafür planen wir und darauf freuen wir uns."

Ähnlich verhalte es sich mit dem Großen Preis von Bahrain, der in diesem Jahr wegen der Unruhen im Land abgesagt wurde. "Bahrain ist ein toller Ort und die Teams wollen dort fahren", sagt Whitmarsh. "Auch Bahrain steht im Rennkalender, also planen wir, dort zu sein."