Timo Glock freut sich auf das anstehende Rennen in Korea, nachdem er seine Freizeit in Kyoto damit verbrachte, Rad zu fahren und etwas zu trainieren. "Es ist immer noch ein junges Rennen und die Strecke ist recht gut", erzählte der Virgin-Pilot. "Sie kombiniert lange Hochgeschwindigkeits-Geraden und langsame Kurven."Doch genau das macht für Glock die Anstrengung aus. "Im allgemeinen gibt es in Korea keine Verschnaufpausen, war es umso mehr zu einer Herausforderung macht", zeigt der Deutsche auf.
Sein Teamkollege Jerome D'Ambrosio ist ebenso begeistert von der Strecke in Korea, wenngleich er sie nur im ersten freien Training 2010 kennenlernen konnte. "Ich habe das Gefühl, dass ich in den letzten zwei Rennen in Singapur und Japan gut Schwung aufgebaut habe, was ich hoffe, bis zum Ende der Saison weiterzuführen", sagte D'Ambrosio. "Ich lerne mit jedem neuen Rennen so viel und genieße diese neuen Erfahrungen wirklich."
Teamchef John Booth machte zuerst deutlich, dass obwohl Sebastian Vettel nun Weltmeister ist, die Saison nicht vorbei sein muss. "Die Weltmeisterschaft kann entschieden sein, aber wir können uns immer noch auf großartiges Racing in den verbliebenen vier Rennen freuen", so Booth. Doch während man im letzten Jahr zwar Erfahrungen sammeln konnte, macht sich der Teamchef Gedanken um die Reifen. Denn der Asphalt, der im letzten Jahr erst kurz vor dem Rennen angebracht wurde, hat sich nun gesetzt und zudem sind die Pneus von einem neuen Hersteller. "Wir werden sehen, wie sich die Reifenwahl auswirkt."

diese Formel 1 Nachricht