Timo, wie war das Rennen aus deiner Sicht?
Timo Glock: Es war ganz okay. Ich hatte einen guten Start, war fast an Jerome (d´Ambrosio) und Jarno Trulli vorbei. Leider hat mich Jarno aufs Gras gedrückt, er hat mich wahrscheinlich nicht gesehen, weil ich auf der Außenseite war. Dadurch habe ich Plätze verloren. Im ersten Stint bin ich dann an Jerome hängen geblieben und habe mir die Reifen etwas kaputt gefahren. Deshalb haben wir den ersten Boxenstopp etwas früher absolviert, dabei hat das hintere, rechte Rad geklemmt und ich habe vier Sekunden verloren. Danach wiederholte es sich: ich kam an Daniel Ricciardo nicht vorbei.
Wie ging es dann weiter?
Timo Glock: Wir wechselten auf eine Drei-Stopp-Strategie und haben noch einen Boxenstopp eingelegt. Durch das Safety Car rückte das Feld wieder zusammen, aber ich hing erneut hinter Jerome fest. Also fuhren wir noch mal früher an die Box. Danach hatte ich einen besseren Speed und er wohl ein Problem beim Boxenstopp, so kam ich an ihm vorbei. Zum Schluss war es ein riesiges Hickhack mit den blauen Flaggen, genauso beim Re-Start – das ist keine Lösung, es war einfach nur gefährlich. Man weiß gar nicht, wo man hinfahren soll.
Dadurch verliert ihr ja noch mehr Zeit...
Timo Glock: Die Reifen sind schmutzig und du verlierst einfach alles. Wahrscheinlich wäre es am besten, wenn die Überrundeten in der SC-Phase zur Seite fahren, alle anderen fahren vorbei und wir ordnen uns hinten ein.

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