Nach seinem frühen Ausfall in Singapur möchte Timo Glock beim Großen Preis von Japan überzeugen und dabei die Enttäuschung aus dem letzten Rennen vergessen machen. "Es war frustrierend für mich, dass mein Rennen in Singapur so schnell zu Ende war und ich dem Team nicht helfen konnte", so der Deutsche. "Das bedeutet, dass ich mich umso mehr auf den Japan-GP konzentriere und zu 100 Prozent auf das Rennen dort fokussiert bin.", fährt der Virgin-Pilot fort.
Derweil möchte Jerome D' Ambrosio von einem starken Rennen in Singapur profitieren und daraus zusätzliche Motivation mit nach Japan nehmen. "Jerome kam in Japan in den Genuss eines guten Rennens und ich bin mir sicher, dass er in Suzuka daran anknöpfen möchte", sagt Teamdirektor John Booth.
"Das Saisonfinale wird anspruchsvoll werden"
Die Pause zwischen den beiden Rennen haben die Fahrer des Teams vor allem zur Optimierung ihrer Fitness genutzt, um sich auf ein anstrengendes Saisonfinale vorzubereiten. "Ich war während der Pause zurück in Europa, um an meiner Fitness für die Rennen zu arbeiten", berichtet Glock. "Dabei bin ich in der Schweiz sehr viel Fahrrad gefahren", so der Virgin-Pilot weiter.

Insgesamt rechnet das Team mit einem sehr harten Saisonfinale. "Ich war in der Pause zu Hause in Belgien, um mich auf die anstehenden Reisestrapazen, die verschiedenen Zeitzonen und die großen Temperaturunterschiede der letzten fünf Rennen vorzubereiten", berichtet D' Ambrosio.
So erwartet Virgin auch für Suzuka mit einem sehr anspruchsvollen Rennen. "Suzuka ist eine sehr fordernde und technisch anspruchsvolle Strecke mit häufigen Richtungswechseln", meint John Booth.

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