Für Martin Whitmarsh war Jenson Button der "Mann des Rennens". Der McLaren-Pilot fuhr in Spa-Francorchamps von Startplatz 13 auf das Podest und ist überzeugt, dass er Sebastian Vettel und Mark Webber herausfordern hätte können. Doch in der ersten Kurve beschädigte er sich seinen MP4-26, weshalb er vorzeitig an die Box musste.
"In der ersten Kurve wurde ich von mehreren Piloten angestoßen. Di Resta hat mein Heck getroffen, woraufhin beim Heckflügel beschädigt war. Die Hälfte der Endplatte war beschädigt und als ich durch Eau Rouge fuhr, kam mir der Heckflügel eines anderen entgegen und beschädigte meinen Frontflügel und Spiegel", erklärte Button. In Runde 5 kam der Brite an die Box und zog weiche Reifen auf.
"Die meiste Zeit des Rennens bin ich damit gefahren", erzählte Button. Alles in allem genoss der McLaren-Pilot das ereignisreiche Rennen. "Man kann immer sagen, was wäre wenn, aber es ist toll, dass ich auf dem Podium stehe - vor allem nachdem Sebastian letztes Jahr in mein Auto knallte", so Button. Für das kommende Rennen in Monza ist der Brite zuversichtlich, da seiner Meinung nach McLaren in Spa stärker war als zuletzt in Ungarn.
"Das Auto fühlte sich das ganze Wochenende über gut an. Die Balance war phänomenal. Es fühlt sich an als hätten wir einen Schritt nach vorne gemacht. Wer weiß, was passiert wäre, wenn wir nach dem Qualifying Dritter gewesen wären - hoffentlich können wir in zwei Wochen alles umdrehen", verriet der Brite.



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