Mark Webber stand am Freitag in Spa-Francorchamps vor dem gleichen Problem wie der Rest des Fahrerfeldes: Fast permanenter Regen machte die Setup-Arbeit für Bedingungen im Trockenen fast unmöglich. "Wir konnten ein wenig im Trockenen fahren, aber nur circa vier Runden: zwei auf den weichen und zwei auf den Medium-Reifen", erklärte der Red-Bull-Pilot.
Ansonsten konzentriere sich Red Bull während der ersten beiden Trainings auf Basisarbeit am RB7. "Wir machten die übliche Organisation, schauten nach der richtigen Fahrzeughöhe, der Bremsbalance und all diesen Dingen, bevor wir das Auto ans Limit bringen", so der Australier. Webber brachte es am Vormittag auf vier Runden über die 7,004 km lange Strecke, am Nachmittag umrundete er den Ardennenkurs 22 Mal und sicherte sich dabei die Bestzeit.
Wie Teamkollege Vettel, war auch Webber darauf bedacht, möglichst sparsam mit den vorhandenen Reifen umzugehen. "Wir müssen zwar Kilometer sammeln, aber auf der anderen Seite müssen wir auch Reifen für Samstag und Sonntag sparen", erklärte er das Dilemma in Spa. Die Kerbs seien unter nassen Bedingungen schwierig zu fahren. "Die weißen Linien sind wie Eis und es ist sehr einfach, einen Fehler zu machen", fügte der 34-Jährige hinzu.



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