Paul di Resta musste sich auch im Ungarn-Qualifying seinem Teamkollegen Adrian Sutil geschlagen geben. Während der Deutsche sich vor Michael Schumacher auf Platz acht setzte, verfehlte der Schotte als Elfter knapp den Einzug in Q3. "Aus der elften Position zu starten ist nicht so schlecht", erklärte di Resta im Anschluss. "Aber ich habe gehofft, ein bisschen weiter vorne zu sein."
Allgemein war der Force-India-Pilot sehr mit seinem Auto zufrieden, wenngleich der erste Run auf den superweichen Reifen nicht wirklich funktionierte. Doch auf den Primes sei das Gefühl wieder sehr gut gewesen. Warum es dennoch nicht für eine bessere Position reichte, konnte di Resta nur raten. "Es war meine letzte Runde in Q2, die nicht da war. Vielleicht hätte ich etwas abenteuerlustiger sein sollen", gab sich der Schotte selbstkritisch.
Optimismus bei di Resta
Doch für das Rennen sei - nur einen Platz hinter den Punkten - noch sehr viel möglich. "Ich bin immer noch in einer guten Position um morgen Punkte zu machen und es ist schön, von der sauberen Seite der Startaufstellung zu starten", freute sich der Force-India-Pilot, der sich zudem optimistisch in Bezug auf die Longruns zeigte.
Teamchef Vijay Mallya freute sich über die gute Leistung seiner Piloten, aber auch des Autos. "Wieder einmal sind wir zu einer Strecke mit hohem Downforce gekommen und haben gezeigt, dass der VJM04 ein Auto ist, das konstant in die Top-10 fahren kann", freute sich der Inder. "Auch Paul hat eine gute Geschwindigkeit durch alle Sessions gezeigt und wird im Rennen stark sein", war sich Mallya sicher, der den Schotten ohnehin unbedingt in seinem Team halten möchte.

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