Vom sechsten Startplatz aus hielt Nico Rosberg am Sonntag auf dem Nürburgring noch einiges für möglich. Welches Wetter im Rennen dann herrschen wird, war ihm dabei egal. "Wir haben im Trockenen eine gute Chance, noch einen oder zwei Plätze gutzumachen. Im Regen gilt aber das Gleiche", sagte der Mercedes-Pilot. Sollte es trocken bleiben, dann wird es für ihn vor allem eine Frage des richtigen Reifeneinsatzes.
Allerdings hatte Rosberg dafür schon einen recht einfachen Plan. "Der Unterschied zwischen weich und hart ist recht groß. Im Qualifying waren das beinahe zweieinhalb Sekunden. Das ist enorm viel. Deswegen wird man im Rennen die meiste Zeit mit weichen fahren und erst am Ende die harten für ein paar Runden drauf machen", erklärte er.
Dass er Jenson Buttons McLaren im Qualifying hinter sich lassen konnte, wollte Rosberg nicht überbewerten. Zwar fand er es schön, aber er musste auch daran erinnern, dass Lewis Hamilton weit vor ihm war. "Wir dürfen uns nicht auf ein anderes Team konzentrieren. Wir müssen uns auf unsere Sache konzentrieren und immer weiter Gas geben, damit wir der Spitze näher kommen", erklärte Rosberg, der sich nach wie vor darüber freute, dass es bei Mercedes GP vorwärts geht und die Updates nun immer sofort funktionieren. "Wir haben vielleicht den gleichen Entwicklungsschritt gemacht wie andere Teams, das war in der Vergangenheit etwas anders."

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