Während viele andere Teams zittern, durch das Verbot des Zwischengases ab Silverstone einen Nachteil zu haben, kann es das Lotus-Team kaum erwarten. "Wir denken, dass die Entfernung des angeblasenen Diffusors unsere Situation nur verbessern kann, weil wir niemals die Ergebnisse und die Erfahrung wie die anderen – vor allem die vor uns – damit gehabt haben", freute sich Trulli über das Verbot.

Ziel des Teams für die Saison war gewesen, regelmäßig aus eigener Kraft in die zweite Sektion des Qualifyings einzuziehen, was nachweislich nicht gelang. Doch nun sieht Trulli, durch die neuen Regeln, einen Silberstreif am Horizont. "Daher können wir vielleicht näher an sie herankommen und sehen, wo wir sind", hoffte der Italiener, der aber noch keine Prognosen abgeben wollte.
"Natürlich haben wir noch keine exakten Vorstellungen, weil es wahrscheinlich von Auto zu Auto unterschiedlich sein wird, aber wir denken, wir könnten näher an unseren direkten Rivalen vor uns dran sein. Daher müssen wir abwarten und schauen. Es ist schwer jetzt etwas vorherzusagen."
Im Verlauf der Saison hatte man sich dem Mittelfeld – in Form von Williams – bereits angenähert, aber dann doch wieder verloren. "Wir haben immer wieder gesehen, dass es sehr oft vom Strecken-Layout abhing, daher kann es sein, das wir an einer halben Sekunde scheitern, oder vielleicht nur wegen eines Zehntels, oder vielleicht ist es genug, um durchzukommen", wagte Trulli es nicht sich festzulegen, ob es für Lotus reicht, in den Kampf um die Plätze elf bis 17 einzuziehen. "Vielleicht können wir es mit ein bisschen Glück ins Q2 schaffen, aber es ist im Moment immer noch eine große Herausforderung für uns."

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