Pirelli hat Ken Block zu seinen Testfahrten im August in Monza eingeladen, allerdings gibt es ein Problem: Die Beine des US-Amerikaners sind für den Toyota F1-Boliden von 2009 zu lang, was einen Test aktuell unmöglich macht. Dennoch hält der Reifenhersteller an seinen Testplänen fest.

"Wir sehen uns im Moment nach Alternativen um. Wir versuchen ein Team zu finden, dessen Piloten ebenfalls sehr lange Beine haben", verriet Motorsportdirektor Paul Hembery Autosport. Als erster Ansprechpartner gilt Red Bull Racing, denn auch Mark Webber zählt zu den größeren Piloten im F1-Starterfeld.

"Zugegeben, es ist schon irgendwie peinlich, dass wir nicht an die Größe von Ken gedacht haben. Wir müssen definitiv eine Lösung für das Problem finden", sagte Hembery. Die Italiener sind überzeugt, dass der Test mit Block dem Sport ungemeine Aufmerksamkeit bringen wird. "Wir wollen unbedingt diesen Test, denn wir wollen die F1 promoten. Ken ist in Amerika ziemlich berühmt und die F1 muss sich für die USA interessanter machen. Dazu kann Ken beitragen", erklärte Hembery.