An der Spitze nichts Neues: Auch in Valencia hat sich Red Bull die Doppel-Pole geschnappt. Dabei musste sich Mark Webber wieder einmal seinem Teamkollegen Sebastian Vettel geschlagen geben. Der Australier lag in Q3 zunächst auf der fünften Position, doch als einziger verbesserte er sich bei seinem zweiten Versuch noch einmal merklich. "Das ist ein perfektes Ergebnis für morgen", jubelte Teamchef Christian Horner. "Er fuhr am Ende eine tolle Runde, um es noch in die erste Startreihe zu schaffen."

Webber gab zu, nicht allzu gut ins dritte Qualifying-Segment gestartet zu sein. "Aber ich wusste, dass im zweiten Versuch mehr drin sein würde", erklärte der 34-Jährige. "Das war eine ganz gute Runde. Ich freue mich, dass ich im letzten Sektor schneller fahren konnte." Nach den vergangenen Diskussionen um den eingeschränkten Diffusor sei dies genau die richtige Antwort des Teams gewesen, betonte er.

Trotz P2 wollte sich Webber jedoch noch nicht zu weit aus dem Fenster hängen. "Die Punkte gibt es erst im Rennen", stellte er korrekt fest und freute sich schon auf der achten Lauf dieser Saison. Horner verriet unterdessen, dass sich Webber mit der Balance seines RB7 auf dem Valencia Street Circuit nicht wohl gefühlt habe. Zudem stellte er fest, dass die weichen Reifen auf dem Hafenkurs wirklich gut arbeiten würden.