Rubens Barrichello war mit seinem ersten Trainingstag in Kanada zufrieden. "Das Team hat heute gut gearbeitet. Wir mussten eine Menge Dinge durcharbeiten. Daher mussten wir unser Testprogramm zwischen meinem und Pastors Auto aufteilen. Jeder hat einen guten Job gemacht und nun haben wir viele Informationen gesammelt, die wir durchsehen können. Darüber bin ich sehr glücklich", so der brasilianische Routinier.
Für das ganze Wochenende malte er sich die Chance auf Verbesserungen aus. "Wir scheinen hier in einer ganz guten Verfassung zu sein und das könnte uns über das Wochenende verteilt ein paar Positionsverbesserungen einbringen", erklärte der 39-Jährige und fügte an: "Um morgen in Q3 zu kommen, müssen wir noch sehr hart arbeiten - aber ich denke, es ist machbar." Diese Zuversicht teilte auch sein Teamkollege Pastor Maldonado. "Das war ein positiver Tag", lautete die Bilanz des Rookies aus Venezuela.
Probleme am Vormittag
"Zwar hatten wir am Vormittag an meinem Auto ein paar Probleme, weshalb wir nicht auf den härteren Reifen fahren konnten, sondern nur auf den mittleren - aber dafür hatten wir dann einen besseren Nachmittag", so Maldonado. "Unser Speed scheint stark zu sein und sogar unsere Long-Runs sehen gut aus. Alles läuft bis jetzt in Ordnung, also mal sehen, was wir dann im Qualifying so ausrichten können", sagte der Williams-Pilot.
Sein Technik-Chef Sam Michael teilte die Zuversicht. "Trotz der roten Flaggen hatten wir mit beiden Autos einen produktiven Tag. Wir haben Frontflügel und Heckflügel ausprobiert, genauso wie den Diffusor. Glücklicherweise scheinen alle neuen Teile gut zu funktionieren", so der Williams-Mann. "Auch die Reifen haben sich im Laufes des Tages deutlich verbessert und das wird am Rennwochenende so weitergehen", meinte Michael, der erklärte: "Wir werden unseren Fokus nun ganz auf das Qualifying richten."

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