Bei McLaren wird in der Fabrik rund um die Uhr gearbeitet, um die Lücke zu Red Bull Racing zu schließen. Das größte Manko sei der Speed im Qualifying. "Red Bull ist schnell und hat generell eine großartige Stabilität in den Kurveneingängen. Wir können hingegen im Qualifying nicht mit dieser Pace durch die Kurven fahren als wie im Rennen. Das ist ein großer Nachteil für uns", verriet Lewis Hamilton.
Der Brite weiß, dass er nur eine Chance gegen Sebastian Vettel hat, wenn er in der ersten Startreihe steht und womöglich nach der ersten Kurve bereits vor ihm liegt. "Wenn unsere Qualifying-Performance stimmt, dann können wir Red Bull im Rennen herausfordern, aber dafür müssen wir in die erste Startreihe. An dieser Sache arbeiten wir noch", erklärte der McLaren-Pilot. In den Häuserschluchten von Monaco soll der Sprung in die erste Startreihe endlich gelingen.
Zweifel an Haltbarkeit der Reifen
Doch für die perfekte Runde braucht man auch ein perfektes Auto. "Ich habe alles in mir, um die Pole Position zu holen. Aber es hängt auch von der Balance des Autos ab. Ich hoffe, dass die Lücke zu Red Bull kleiner geworden ist", so Hamilton. Einen frischen Reifensatz aufzusparen, würde zwar im Rennen einen Vorteil bringen, dennoch visiert der Brite die Pole Position an. "Ich will die Pole unbedingt", verriet er.
Die superweichen Reifen bereiten ihm keinerlei Sorgen, wobei er allerdings nicht wie Ingenieure davon ausgeht, dass die Reifen 20 Runden halten. "Man hat uns gesagt, dass ein Satz 23 Runden und der andere Satz 28 Runden hält, aber ich glaube das auf keinen Fall", sagte Hamilton und fügte hinzu: "In Barcelona hat der superweiche Reifen beim Testen ganz gut funktioniert, aber Monaco ist eine völlig andere Strecke."



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