Lewis Hamilton war nach dem Rennen in Barcelona angeblich wenig vom Verhalten Michael Schumachers bei den Überrundungen begeistert. In den britischen Medien warf der McLaren-Pilot Schumacher vor, ihn absichtlich geblockt zu haben, um ihm in der Schlussphase des Rennens die Aufholjagd auf den Führenden Sebastian Vettel zu erschweren. Der Engländer witterte scheinbar eine Verschwörung, da die beiden Deutschen gute Freunde seien.
Auf die Frage, ob er die Angelegenheit mit Schumacher klären und den Vorfall durchsprechen wolle, antwortete Hamilton gegenüber der Daily Mail angeblich: "Ich werde nicht mit ihm darüber sprechen. Ich will für so etwas weder meine Zeit, noch meinen Atem verschwenden." Auf Nachfrage gab der Brite am Rande des Monaco-Grand-Prix jedoch an, das so nie gesagt zu haben und auch sein Team McLaren rückte von der Theorie eines Komplotts ab. Michael Schumacher verstand die ganze Aufregung um die Situation sowieso nicht. Der siebenmalige Weltmeister sah kein Fehlverhalten seinerseits auf dem Circuit de Catalunya und nichts, wofür er sich zu entschuldigen hätte, vorliegen.
"Es muss sich da eindeutig um ein Missverständnis handeln. Ich versuche immer allen aus dem Weg zu gehen", erklärte der Kerpener. Der Mercedes-Pilot war in Spanien auf Platz sechs ins Ziel gekommen und wie der Großteil des Feldes von den Führenden überrundet worden. Dass er bei der Überrundung einen Vorteil für Vettel geschaffen habe, glaubte Schumacher nicht. "Es stimmt zwar, dass Sebastian und ich Freunde sind. Aber auf der Strecke bin ich nicht für oder gegen irgendjemanden", so Schumacher.

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