Lewis Hamilton hat zwar in Barcelona nicht gewonnen, aber Selbstvertrauen getankt. "Im Moment bin ich der Einzige, der eine Antwort auf die Dominanz von Sebastian hat - und das in einem Auto, das nicht so gut ist wie seines. Daher bin ich ziemlich zufrieden", verriet der Brite. Ferrari sei zwar in Barcelona schnell gewesen, allerdings nur zu Beginn.
"Ich habe keine Ahnung, wohin die Pace im Laufe des Rennens verschwand. Es war interessant zu sehen wie die Rundenzeiten langsamer wurden. Mercedes hat sich zwar verbessert, aber wir sind im Moment die zweite Kraft", meinte Hamilton. Er ist überzeugt, dass er Sebastian Vettel auch in Monaco unter Druck setzen kann.
"Sebastian macht einen tollen Job und es war schön, dass ich ihn unter Druck setzen konnte. Er macht einen soliden Job, er hat das richtige Auto und nutzt das auch. Wenn ich das gleiche Auto hätte, dann würden wir noch interessantere Rennen sehen", ist der Brite überzeugt. Aber auch im MP4-26 rechnet er sich Chancen gegen Vettel aus.
"Es kommen Strecken, wo die Aerodynamik nicht so entscheidend ist und ich überholen kann. Ich hoffe, das Monaco dazu zählt", so der McLaren-Pilot. Auch in Montreal sieht er sein Team an Red Bull Racing dran. "Ich war in Montreal immer schnell und dort gibt es keine Highspeed-Kurven, wo Sebastian die Lücke wieder vergrößern kann", so Hamilton.
"Zusammen mit Monaco sind das zwei Chancen auf 25 Punkte. Sebastian liegt aktuell 41 Punkte und ich werde alles tun, um ihn zu schnappen", fuhr er fort. Doch Monaco gilt als unvorhersehbar und erstmals nutzen die Piloten in den engen Häuserschluchten DRS. "Es gibt dieses Jahr viele offene Fragen. Es wird sehr schwierig die richtige Strategie zu finden", gab Mark Webber zu Bedenken.



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