Vor dem China GP hatte Toro Rosso ein ambitioniertes Ziel formuliert: Den Sprung in die Top-10. Sie sollten recht behalten: Sowohl Jaime Alguersuari, als auch Sebastien Buemi schafften es beim Qualifying auf dem Shanghai International Circuit unter die ersten Zehn. Alguersuari startet von P7 ins dritte Rennen der Saison, Buemi liegt zwei Plätze dahinter.
Entsprechend groß war die Freude über das starke Resultat. "Ich muss dem Team gratulieren. Es machte einen tollen Job und hatte die richtige Strategie", jubelte Alguersuari. "Das war definitiv ein Erfolg, weil es nicht einfach war. Damit hatte ich ehrlich gesagt nicht gerechnet." Der Spanier gab zu, dass die kurzzeitige Rennunterbrechung im 2. Qualifying-Segment dem Team in die Karten gespielt habe. Vitaly Petrov war von der Strecke abgeflogen und sorgte damit für eine Rote Flagge. Anschließend blieb den Fahrern nur eine Runde, um eine schnellstmögliche Zeit hinzulegen.
Qualifying-Früchte ernten
Das starke Qualifying soll sich nun für Toro Rosso auszahlen - mit WM-Punkten. "Ich denke, dass wir die Möglichkeit haben, ein paar Punkte einzusammeln. Wir wählten heute ein Setup, dass besser für ein Rennen geeignet ist, als für eine schnelle Runde", verriet Alguersuari. Allerdings bestünde die Möglichkeit, dass er sich im Rennen auf eine defensive Strategie verlassen werde um zu sehen, wie sich die Reifen verhalten.
"Das wird ein wichtiges Rennen für uns, wenn man sich unsere Start-Positionen anschaut", stellte Teamkollege Buemi fest. Das vorrangige Ziel sei, das Rennen zu beenden. "Generell sehen wir jetzt viel konkurrenzfähiger aus, als im Vorjahr. Ich hoffe, dass es für Punkte reicht. Ich denke, dass das ein guter Grand Prix für uns werden kann", hoffte Buemi vor dem Start am Sonntag.



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