Obwohl ein heftiger Regenguss Jenson Button 2009 den Abbruch-Sieg in Malaysia einbrachte, würde der Brite am Sonntag am liebsten ganz auf Schauer verzichten. Die Bedingungen seien unter tropischem Klima auch so schon anstrengend genug und der täglich einsetzende Regen würde im Rennen niemandem weiterhelfen - denn ans Fahren sei laut Button in Malaysia dann ohnehin nicht mehr zu denken.
"Das Wetter wird sehr interessant. Es soll hier jeden Tag regnen aber, aber ich weiß es noch nicht. Warten wir mal ab und sehen dann", wollte Button trotz des schlechten Wetterberichts für das Rennen nichts überstürzen. "Wir sind hier ja schon früher im Regen gefahren. Allerdings muss man sagen, dass man dann eigentlich nicht mehr fährt - man schwimmt herum", so der Weltmeister von 2009, der glaubte: "Wenn es regnet, wird es wohl eine rote Flagge geben. Es wäre also ein Schande, wenn es wirklich regnet und niemand will das, weil das Abbruch bedeuten würde. Ich hätte es folglich lieber trocken."
Helfen würde ein Schauer McLaren ohnehin nicht - denn die Ausgangsposition der Engländer sei für das Rennen auch bei trockenen Bedingungen sehr vielversprechend. "Wenn es trocken ist, wird es ein gutes Rennen. Wenn wir einen guten Start hinkriegen, können wir vielleicht Erster und Zweiter sein und dann sehen wir was passiert", so Button, der erklärte: "Es macht Spaß hier Rennen zu fahren. Es ist ein schneller, fließender Kurs und wenn man hier eine gute Runde hinbekommt, dann ist das ziemlich besonders - wenngleich es auch hart ist. Sowohl mental, weil es sehr heiß ist und natürlich auch wegen der Reifen."

Die Pneus seien in Malaysia der Schlüsselfakor. "Ich hoffe die Reifen spielen mir in die Karten. Sie bauen hier, wie wir erwartet haben, sehr viel schneller ab und es ist ein sehr langes Rennen. Ich weiß nicht, wie sich die Strategie entwickelt und ob es zwei, drei oder vier Stopps geben wird und welche Reifen man zu welchem Zeitpunkt im Rennen nehmen sollte", so der McLaren-Pilot. "Es wird hart, aber auch sehr interessant und wir sollten zufrieden sein. Allerdings ist das Qualifying nur die eine Sache und mit diesen Reifen wird das Rennen für uns alle ziemlich heftig. Wir hoffen, dass wir die Reifen im Rennen dann so schnell wie möglich verstehen", sagte der 31-Jährige.
Mit seiner eigenen Leistung am Samstag war Button zwar zufrieden, er haderte jedoch mit einem kleinen Fehler im letzten Sektor. "Ich bin hier viel zufriedener als noch in Australien und ich dachte eigentlich auch, dass es trotzdem eine gute Runde war, aber es war wohl nicht genug. Ich bin glücklich, aber ich wäre gerne noch bisschen weiter vorne. Zwei Zehntel hinter Lewis ist allerdings nicht so schlecht und auch Startplatz zwei und vier ganz gut", beschrieb der Champion von 2009 die Gefühlslage nach der Qualifikation. Er wusste in Bezug auf den Grand Prix aber auch: "Es ist vorne sehr knapp und ich denke wir können ein tolles Rennen haben."
Der geschrumpfte Abstand auf die Konkurrenz von Red Bull machte ihm Mut. "Ich bin ein bisschen überrascht, dass wir so knapp dahinter sind. Ich dachte es sind fünf oder sechs Zehntel. Wir waren in Melbourne acht Zehntel hinten und hier ist es nicht so viel", freute sich Button. "Das ist eine große Verbesserung und wir haben einen guten Job gemacht. Am Anfang des Wochenendes, dachte ich nicht, dass wir so konkurrenzfähig sind. Aber wir haben das Steuer herum gerissen und das Beste daraus gemacht", so der McLaren-Pilot, der anfügte: "Red Bull hat ein schnelles Auto. Unsere Leistung war unglaublich, wenn man sieht wie schnell die noch in Australien waren. Aber wir sind stark hier und ich bin glücklich, dass wir so nah an den Red Bulls dran sind.

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