Felipe Massa erlebte bereits in Q1 eine Schrecksekunde. Erst in allerletzter Sekunde konnte sich der Ferrari-Pilot für die zweite Qualifyingsession qualifizieren. Am Ende landete der Brasilianer auf Rang acht, doch der Abstand zu Polesetter Sebastian Vettel beträgt zwei Sekunden. "Wir können definitiv nicht glücklich sein wie die Dinge heute gelaufen sind", lautete das Resümee von Teamchef Stefano Domenicali.
Bei den Testfahrten machte Ferrari einen starken Eindruck und war als einziges Team halbwegs an Red Bull dran, doch in Australien folgte die Ernüchterung. Ferrari konnte ihm Qualifying Red Bull nicht das Wasser reichen und musste sogar McLaren ziehen lassen. "Wir müssen herausfinden, warum wir nicht in der Lage waren, das ganze Potenzial aus dem Auto herauszuholen. Es geht vor allem um die reine Performance des Autos auf der Strecke", erklärte Domenicali.
Hinter Red Bull & McLaren
Auch Massa gestand ein, dass Ferrari nicht da ist, wo das Team sein sollte. "Wir sind nicht so konkurrenzfähig wie erwartet und daran besteht kein Zweifel. Sicher habe ich nicht geglaubt, dass wir um die Pole Position kämpfen, speziell wenn man sieht wie schnell Sebastian Vettel ist, aber ich hatte zumindest erwartet, dass wir weiter vorne stehen", sagte Massa. Der Brasilianer hatte Probleme mit den Reifen. Er hatte weder auf den weichen, noch auf den harten Reifen genug Grip.
In Q3 lieferte sich Massa sogar noch einen Dreher. "Als ich aus der Box kam, habe ich beschleunigt. Doch die Reifen waren noch kalt. Das Setup wurde bei dem Dreher nicht beschädigt, aber es war definitiv keine Hilfe für meine schnelle Runde", erzählte Massa. Sein Fokus liegt jetzt auf dem Rennen. "Wir müssen versuchen, uns so gut wie möglich auf das Rennen vorzubereiten", erklärte Massa. Laut Domenicali sollte Ferrari im Rennen besser aussehen. "Unser Rennspeed ist nicht schlecht. Die Strategie wird eine Schlüsselrolle spielen genauso wie die Zuverlässigkeit", so Domenicali.



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