Für Team Lotus verlief auch die Qualifikation in Melbourne nicht so, wie es der Plan ursprünglich vorsah. Zwar blieben mechanische Probleme aus, dafür war der Heckflügel von Heikki Kovalainens T128 im falschen Programm stecken geblieben, wodurch der Finne einiges an Zeit auf seiner zweiten schnellen Runde verlor. Am Ende landete er damit auf Rang 19, mit zwei Sekunden Rückstand auf Nick Heidfeld, P18.
"Der Heckflügel war im Downforce-Programm stecken geblieben und dadurch konnten wir nicht so schnell fahren, wie es möglich gewesen wäre", erklärte Kovalainen. "Wir hatten außerdem zu tun, die Reifen optimal zu nutzen, das ist uns nicht ganz gelungen." Dennoch hofft Kovalainen, dass die für den Sonntag angesagten höheren Temperaturen dem Lotus besser liegen werden. "Das sollte uns wirklich helfen und dann können wir zeigen, dass wir besser sind, als die Ergebnisse bislang vermuten lassen."
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Zumindest das teaminterne Duell konnte Kovalainen für sich entscheiden, denn Jarno Trulli kam mit 1:29.342 Minuten auf Rang 20. Auch für den Italiener gab es keine reibungslose Qualifikation, dabei musste er schon im Training Probleme mit der Servolenkung beheben lassen.
"Das Team hat sich wirklich ins Zeug gelegt, die Servolenkung wieder hin zu bekommen, in der Qualifikation fühlte sie sich um einiges besser an. Wenn wir die Reifen auf die optimale Temperatur bringen könnten, dann wären wir sicher schneller." So aber fehlte es an Grip.
Trulli ist optimistisch, dass das im Rennen der Fall sein wird und freut sich daher auf den ersten Rennstart der Saison. "Ich denke wir werden so gut sein, dass wir auf die Jungs vor uns aufschließen. Bei höheren Temperaturen waren wir viel näher an ihnen dran."

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